Der Villasimius Cup: Antreten gegen das stärkste Line-up in der GC32 Racing Tour Geschichte

GC32 VILLASIMIUS CUP 2019
Gestern Donnerstag war es endlich soweit: Das erste Rennen der GC32 Racing Tour stand bevor. 
Das Black Star Sailing Team war nach zwei Trainingscamps zwar schon recht geübt – aber halt eben doch als neue Formation mit dabei. 
 
Natürlich hätte unser erstes Rennen etwas besser laufen können. Doch auch die Voraussetzungen waren nicht optimal. So hatten alle Teilnehmer damit zu kämpfen, dass sich die europäischen Wetterkapriolen beim gestrigen Auftakt zum Villasimius Cup einmalmehr bemerkbar machten. Dazu die Veranstalter in der Pressemitteilung:
«Während sich die zehn Teams und ihre in der Marina di Villasimus vor Anker liegenden Boote vorbereiteten, kam der Wind noch stark aus Südwesten. Kurz vor dem Start zum ersten Rennen drehte er aber um 180° und kam nun vom Ufer her. Glücklicherweise hielt diese Windrichtung lange genug, um das erste Rennen zu beenden und ein zweites zu beginnen.» 
Der wechselhafte Wind bewegte im weiteren Verlauf des ersten Renntages aber die Rennkommission zu einem Rennabbruch. Einen Entscheid, den nicht alle Teilnehmer gleichermassen unterstützen – bleiben die Voraussichten für die kommenden Tage doch weiterhin unbeständig.
 

Schwieriges Wetter, schwierige Gegner

Auf weiterhin eher wechselhaftes Wetter müssen sich nun die 10 Teams einstellen, die bereits jetzt als stärkstes Line-up in der Geschichte der GC32 Racing Tour eingeschätzt werden.
Nachdem die Extreme Sailing Series und die GC32 Racing Tour Ende 2018 zusammengelegt wurden, ergibt sich 2019 eine andere, ausgesprochen spannende Ausgangslage. So sieht sich z.B. Team France Skipper und GC32 Racing Tour 2018 Gewinner Franck Cammas vielen äusserst erfolgreichen Teams gegenüber. So schätzt er das Niveau des Wettbewerbes wie folgt ein (Zitat aus der GC32 Racing Tour Mitteilung vom 22. Mai):
«Es ist viel höher als im letzten Jahr, als die beiden Flotten noch nicht zu einer zusammengefasst worden waren. Die Teams der Extreme Sailing Series verfügen über professionelle Top-Segler, die sehr gut trainiert wurden, da sie jede Saison sieben oder acht Regatten hatten. Ein Sieg wird 2019 viel schwieriger werden.»
Auch Lucas Gonzalez Smith, Teammanager von Codigo Rojo, findet ebenfalls nur Worte des Respekts für das Teilnehmerfeld: 
«Es wird hart, denn es ist das erste Event, bei dem die GC32s von der Tour und der Extreme Sailing Series zusammen fahren. Das Niveau ist gestiegen, auch wegen den Teams, die vom America’s Cup oder SailGP dazugestossen sind. Alle sind gut vorbereitet.»
 
Wir werden also sehen, wie das Black Star Racing Team weiter performen wird. Die Ausgangslage ist nicht einfach. Doch so ist Sport nun mal: Man weiss erst, wo man steht, wenn man sich misst. 
Gegen die Besten der Welt anzutreten, ist sicherlich eine Ehre und spornt erst recht zu Bestleistungen an.
 
Lies die Mitteilungen der GC32 Racing Tour Veranstalter in voller Länge:
 
Foto zum Beitrag von: Sailing Energy

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